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Vermögen verloren, welches er durch eine ſechsmonat⸗ liche Sclavenarbeit dem Erdboden entriſſen hat!“
„Es ſchießt mir ein Gedanke durch den Kopf,“ murmelte der Brüſſeler.„Die Dollars, die wir noch beſizen, können uns von keinem großen Nuzen ſein. Wenn wir ſie auf das Spiel ſezten? Mit einigem Glück findet man da drinnen zuweilen ein großes Vermögen in wenigen Augenblicken.“
„Nein, nein, nicht für einen Klumpen Gold ſo groß wie meine Fauſt gehe ich da hinein,“ rief Do⸗ natus.„Ich möchte nicht gern mein anderes Ohr⸗ läppchen auch noch verlieren.“
„Und die Cameraden auf dem Berge?“ bemerkte Victor.„Sollten wir das ihnen zugehörige Geld verſpielen? Ueberdieß gibt es da drinnen unbe⸗ zweifelt Händel....“
Das Wort war ihm noch nicht ganz aus dem Munde, ſo ertönte ein Piſtolenſchuß in dem Zelte. Es gab eine heftige Bewegung unter den Spielern, und der Haufe derſelben öffnete ſich, um einige Männer durchzulaſſen, welche den Körper eines Ster⸗ benden an Armen und Beinen hinaustrugen, während über ihren Häuptern noch drohende Meſſer funkelten und gräuliche Verwünſchungen die Luft erfüllten. Das Opfer, welches ſie aus dem Spielhauſe trugen, hatte eine Kugel in die volle Bruſt bekommen; das Blut ſtrömte noch aus der ſchrecklichen Wunde.
Die Träger, nicht minder wüthend und fluchend, als ihre Gegner, verſchwanden hinter dem Zelte.
Alles nahm in dem Spielhauſe wieder ſeinen ge⸗
wohnten Gang, und man hörte abermals die Stimme
des Bankiers den Lärm der Spieler übertönen.


