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„Die Männer ſind in der That nicht ganz un⸗ glücklich,“ ſagte Pardoes,„aber täuſchen Sie ſich nicht über die Quantität Goldes, die Sie in der Wiege funkeln ſahen. Was Donatus halb närriſch gemacht hat, kann einen Werth von fünfzehn bis zwanzig Dollars haben, mehr nicht. Es iſt die Frucht von beinaheeinem halben Tage Arbeit. Sie ſind zu fünfen,*) das macht alſo für jeden ungefähr vier Dollars.“
Der Baron ſchüttelte den Kopf mit bitterer Täuſchung und verfiel in ſeine gewöhnliche Schweig⸗ ſamkeit. Jedoch übte das Gold, das er bei jedem weitern Schritte, den ſie machten, ſchimmern ſah, einen wunderbaren Einfluß auf ſein Gemüth, und er ſchien endlich, von einer geheimen Hoffnung ver⸗ lockt, aufgeräumter und geſprächiger.
Sie wandelten einige Schritte hin und her, zwiſchen den Leuten, die mit Graben oder mit Waſchen beſchäftigt waren. Der Brüſſeler redete dann und wann Einen an und ſuchte ſich über die Möglichkeit zu belehren, in dieſem Thale noch einen freien claim zu finden. Er gewann die Ueberzeugung, daß er ſich nicht getäuſcht hatte und daß ihnen Nichts übrig blieb, als den Fluß aufwärts zu ziehen.
Einige Männer, die viel Gold zu finden ſchienen, wollten ihren claim für tauſend Dollars verkaufen, aber da Pardoes und ſeine Freunde mit einander nur fünfzehn Dollars beſaßen, ſo mußten ſie natür⸗ lich dieſes Anerbieten ablehnen, ſo vortheilhaft es ihnen auch erſchien.
So gelangten ſie in die Gegend der Stores und
*) Oben hieß es: zu ſechs. A. d. U.


