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die vor uns mit Waſchen von Erde an dem Waſſer be⸗ ſchäftigt ſind,“ erwiderte Pardves.„Sie würden uns nicht geſtatten, hier zu arbeiten. Hört, ſie ſchreien, wir ſollen weg gehen. Kommen Sie weiter, laſſen Sie uns die Zeit nicht verlieren, meine Herren. Was der Baron da in der Hand hat, iſt Sand, der be⸗ reits ausgewaſchen iſt. Solches Funkeln hat Nichts zu bedeuten. Gold iſt hier beinahe überall mit der Erde vermiſcht. Aber die Aufgabe beſteht darin, einen Plaz zu finden, wo der Sand Gold genug ent⸗ hält, um einen guten Arbeitslohn zu gewähren.“
Unter dieſen Worten näherten ſie ſich dem Fluß und blieben eine Weile bei vier Männern ſtehen, welche eine große Wiege voll Golderde in Beweg⸗ ung ſezten, während zwei andere unaufhörlich Waſſer zugoſſen.
Als man die Wiege endlich öffnete, um das ge⸗ waſchene Gold herauszunehmen, ſprang Kwik vor Ueberraſchung zurück.
„Lieber Himmel,“ rief er,„es iſt lauter Gold darinnen! Bis jezt habe ich gefürchtet, wir ſeien gefoppt worden, aber jezt muß ich wohl glauben, was ich vor meinen Augen ſehe. Ha, ha, Aennchen, einen Getreideſack, ein Schloß, hurra, hurra!“
Und er machte einige närriſche Sprünge und be⸗ zeigte eine ſo laute Freude, als wäre er bereits im Beſiz der geträumten Schäze. Die Goldgräber ſchauten ihn mit einem leichten Spottlächeln an, unterbrachen jedoch ihre harte Arbeit nicht.
Zum erſten Mal erſchien ein froherer Ausdruck auf dem Angeſichte des Barons, und ſeine Augen funkelten vor Freude.
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