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Geschichte des Grafen Hugo von Craenhove und seines Freundes Abulfaragus / von Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von E. Zoller
Entstehung
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auf und ließ ſie mit Schauer wieder fallen. Ein Schrei entflog ihr, als ſie mich unten an dem Berge zuſammen⸗ gekauert ſitzen ſah; ſie kam herbeigelaufen und umarmte mich, ich gab ihr den Kuß zurück und wollte ſie von mir entfernen, doch ſie hielt mich mit ihren Armen feſt um⸗ ſchlungen, gleich einem Ertrinkenden, der ſich an das Holz der Rettung klammert. Endlich ließ ſie mich los und ſprach:

Walter, laß uns jetzt unter Menſchen gehen, daß unſere Eltern in geweihter Erde liegen können! ich ſehe einen Kirchthurm, komm!

Ich begann zu lachen und lief mit dem Ausdruck der äußerſten Freude hüpfend umher:

Ha, ha, rief ich,mein Vater iſt geneſen! Ich habe ihm die Büchſe gebracht; er hat ſich beſtrichen.. Sieh, da liegt er.... Nicht wahr, er iſt geneſen? Wölfe Schwarzes Blut!.. Wie ſchön iſt die Sonne!.

Und wie ein Kind ſpielte ich lachend mit dem Klum⸗ pen Judenpech.

Meine gefolterte Schweſter ſchlang den Arm um mei⸗ nen Hals, zwang mich viederzuſitzen und ſich neben mich ſetzend, ſeufzte ſie:

Armer Walter, ſei ruhig ruhig; denn Deine Nerven ſind angegriffen. Bete zu Gott, wenn Du kannſt, hier werden auch wir bald ſterben.. Der Himmel wird vier Märtyrer in ſeinem Schvoß ver⸗ einen.

Ich murmelte einige unverſtändliche Worte und blieb

ſchweigend ſitzen.

Wir waren nur wenig von der Leiche unſeres Vaters entfernt und auf dem Hügel, an deſſen Fuß wir ſaßen, lag die Leiche unſerer Mutter. Der Weg nach Aachen zog nicht ferne von uns, meine Schweſter hatte ſelbſt ſchon einen Reiter in vollem Trabe an uns vorüberreiten ſehen.

Das Maß unſerer Leiden war voll; am Morgen

ſtar

tra ſie wa

von

mit