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Hügeln durch einen wüſten und verwilderten Ort, als plotzlich die Glieder meines Vaters wie erlahmt, ſchlaff und ſchwer wie Blei an mir hingen, ich wollte weiter gehen, doch die Beine meines Vaters ſchleiften auf dem Schnee nach. Ich ſchrie laut auf und ließ den kraftloſen Körper meines Va⸗ ters auf den Schnee ſinken.
Meine Mutter und Schweſter knieten in der beſtimm⸗ ten Entfernung nieder. Kaum vermochte ſich hie und da einen dumpfen Seufzer aus ihrer Bruſt zu loͤſen. Sie waren wie verſteinert. Mein Vater, nicht ganz der Sprache beraubt, da ich ihm die Stirne mit Schnee beſtrich, ſeufste mit kraftloſer Stimme:
„Walter, meine Stunde iſt gekommen; Kind, eine
Wunde hat den Weg zu meinem Rückenmärk gefunden;
der Tod ſteht neben mir,— ich gehe zu Gott! höre wohl: hole die ſilberne Salbenbüchſe, ſobald Du dazu Gelegenheit ſindeſt. Wenn Du auch nicht angeſteckt wirſt, wirſt Du dieß koſtbare Heilmittel bewahren, denn es wird Dir dazu dienen, Dich zu retten. Du ſollſt mir die Augen ſchließen als liebevoller Sohn— und dann, wenn meine Seele ihre abſcheuliche Wohnung wird verlaſſen haben, ſollſt Du mir mit einem Beile ein Grab graben, nicht
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Dieſe ſchrecklichen Worte hatten Kraft genug, um in meinem Herzen noch Saiten zu finden, die nicht zerriſſen waren; ich athmete tief auf und ſchrie wie von Sinnen durch den Wald, ſchleifte meinen Vater über den Schnee bis zu einer Anhöhe und rief ihm und den Frauen zu:
„Nein, der Tod ſoll ſich heute nicht zwiſchen uns ſtellen; ich gehe. die ſilberne Büchſe„ Lüt⸗ tich„Geduld ich komme betet betet!“ Und dieß ſagend flog ich wie der Pfeil aus dem Bogen in der Richtung nach Lüttich.
Es war etwas ſpäter als Mitternacht, ich lief immer weiter und weiter, bis ich fühlte, daß mein Herz, durch


