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Geschichte des Grafen Hugo von Craenhove und seines Freundes Abulfaragus / von Hendrik Conscience. Aus dem Vläm. von E. Zoller
Entstehung
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gleich⸗ ihnen den Verfolg ſeiner Geſchichte erzählen; aber der Mittag nahte, ohne daß ihr Freund herabkam. Ein Dienſt⸗ bote erſchien und ſagte ihnen, daß Abulfaragus ſich unpaß Alei⸗ fühle und ſie erſuche, ſein Nichtkommen zu entſchuldigen.

ſchäd⸗ Bernhard und ſeine Gattin begaben ſich in Unruhe

nach ſeinem Zimmer und fanden ihn im Bette liegen. Sie

Erzäh⸗ glaubten, Abulfaragus leide nur an einer vorübergehenden iſt das Unpäßlichkeit und ſprachen ihm Muth ein.

Der„Abulfaragus,“ ſagte Aleidis endlich.„Ich muß mir die

rz am Schuld Deiner Unpäßlichkeit zuſchreiben. Meine unbeſon⸗

nene Neugierde hat mich angetrieben, eine Erzählung von

nch Dir zu verlangen, die ſchmerzliche Erinnerungen in Dir er⸗

licher, weckt hat.“ „In der That, edle Frau, antwortete Abulfaragus,„die wäh⸗ Erzählung hat mich krank gemacht, aber nicht durch das, h her⸗ was ich Dir geſagt habe, ſondern durch das, was mir zu ſagen übrig blieb. Als ich Euch meine Geſchichte ver⸗ e Ge⸗ ſprach, habe ich zu viel auf meine Kräfte vertraut; nie werde ich dieſelbe erzählen können. O Ihr wißt nicht, Du welch' ſchreckliche Dinge ich Euch mittheilen müßte!“ nicht„Alſo werden wir die Geſchichte nicht kennen lernen? e Er⸗— Meine Neugierde iſt nicht befriedigt, Abulfaragus. Der Name meines Vaters iſt in Deine Geſchichte vermiſcht; gaben deßhalb magſt Du mich entſchuldigen, wenn ich vor Be⸗ gierde brenne. Nicht, daß ich Dich auffordern wollte, un⸗ mittelbar fortzufahren; ich begreife wohl, daß dieß nicht geſchehen kann, aber Du ſollteſt uns doch Deinen ganzen Lebenslauf kennen lernen laſſen?“

„Mein Mund, edle Frau, wird Dir nie das ſchreck⸗ liche Loos meiner Eltern verkünden; ich könnte es nicht ausſprechen.

Bei dieſen Worten zog er unter dem Hauptpfühle ein geſchriebenes Buch hervor und daſſelbe Aleidis überreichend, und ſagte er:

d und„Sieh' hier, edle Frau, die ganze Geſchichte meines werde Lebens bis zum Tode meines Vaters, meines Pathen und