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Leiche zu begraben— ein Schickſal, das ihnen bald gleich⸗ falls zu Theil werden ſollte.
Hier ſah Abulfaragus, daß ſeine Erzählung auf Alei⸗ dis Gemüth einen Eindruck machte, der ihr vielleicht ſchäd⸗ lich ſein konnte. Darum fragte er:
„Edle Frau, wäre es nicht beſſer, die weitere Erzäh⸗ lung bis morgen zu verſchieben? Du weinſt und haſt das Schrecklichſte meiner Erzählung noch nicht gehört. Der Abend und die Dunkelheit machen Dich ſehr erregbarz am hellen Tage kann man Alles beſſer hören!
„Ich habe das Schrecklichſte Deiner Geſchichte noch nicht gehört?“ ſeufzte die Edelfrau.„Was iſt ſchrecklicher, als dieß Lvos der Leproſen 2“
„Das Loos meines Vaters!“ rief Abulfaragus, wäh⸗ rend aus ſeinen eingefallenen Augen eine Thränenfluth her⸗ vorbrach, o dürfte ich das verſchweigen!“
Alle blieben einige Zeit ſprachlos und in peinliche Ge⸗ danken verſunken; endlich ſagte Bernhard:
„Ja erzähle uns morgen, bei Tage, das Uebrige, Du biſt zu ſehr ergriffen und wir würden gleichfalls nicht ruhen können bei der Erinnerung an die ſchreckliche Er⸗ zählung.“
Kurze Zeit darauf verließen ſie den Saal und begaben ſich in ihre Schlafgemächer.
II.
Am folgenden Morgen ſtieg die Sonne herrlich und glanzvoll auf. Schon fehr frühe befanden ſich Bernhard und
Aleidis in dem Saale, in der Hoffnung, Abulfaragus werde 3
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