ern⸗ dem bare wolf gann erkte der ugen
und
oßen Rede „der nges ärker unter
ge⸗
Buch, trau⸗
einige h der rank⸗ r ſein
zählte ſie in
chters berlud achen
zuſammenpacken und jagte ihn als einen ungetreuen Diener vom Hofe.
Am Abend, als ſich die Dunkelheit auf die Erde ſenkte, lag Bernhard weinend am Boden, nicht ferne v⸗⸗ dem Gebüſch. Der unglückliche Jüngling wußte alcht wo⸗ hin und hatte ſich da mit dem Kopfe auſ ſeinen Pack ge⸗ legt, um den Tag abzuwarten und dann dem Wehrwolf ſein Unglück zu Uagen.
Trotz ſeines Schmerzes ſank er endlich in den Schlaf⸗ Kaum hatte er ein paar Stunden Ruhe genoſſen, als eine ſchwere, gewitterſchwangere Luft ſich wie eine bleierne Decke über ihm lagerte; er athmete mühſam, der Schweiß brach ihm am ganzen Körper aus und von Zeit zu Zeit legte er die Hand an die Bruſt, um ſein Kleid zu luften und ſich gleichſam die mangelnde Luft zu verſchaffen.
Alles, ſelbſt die lebloſe Natur war erſchreckt und bange harrend; kein Lüftchen, kein Athem bewegte die Blätter und die Haide ſchien ein unermeßlich Grab. Nur in der Ferne hörte man das leiſe Quacken der Fröſche, die aus ihren Pfühlen dem kommenden Regen einen Grußgeſang entgegen⸗ ſandten.
Bald zeigte ſich am fernen Horizonte ein ſchwarzer Vorhang, der ſich langſam hob, gleich einem von Gottes Hand über das angſtvolle Erdreich geſpannten Trauerflor; — von Zeit zu Zeit zuckte ein Lichtglanz am Ende des Horizontes hervor; die Luft wurde noch ſchwüler und die Stille der Nacht noch unheimlicher„bis das dro⸗ hende Feuergebirge der Wolken einen Boten vorausſandte, gleichſam als wollte es ſagen:„Ich komme!“
Ein Lüftchen ſpielte ſanft durch das Laub und beugte leiſe die Spitzen der Kräuter.— Aber eben ſo raſch ent⸗ wickelte ſich das Wetter: ein Feuerpfeil ſchoß durch die Ebene und ein rollender Donnerſchlag machte Bernhards Lager unter ihm zittern. Erwachend und von dem Schlage noch betäubt, ſprang der Hirte auf und ſchlug ſein Auge zum Himmel!— Zwanzig Blitze zuckten zugleich aus dem


