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zu Füßen mit einem härenen Gewande bedeckt, das der Haut eines Thieres glich. In der rechten Hand hielt er
einen Baumaſt und ſtützte ſich auf ihn, wie auf einen
Gehſtock; den linken Arm drückte er an den Körper, als ob er etwas darunter trüge. Zweifelsohne hatte dieſer Gegenſtand Bernhards Aufmerkſamkeit auf ſich gezogen, denn er rief plötzlich;
„Was hält er unter dem Arm? Iſt es nicht ein Buch?“
„Ich kann es nicht gut ſehen,“ bemerkte der alte Albrecht, fügte aber raſch hinzu:
„In der That, es iſt ein Buch, viermal größer, denn das meine!“
Bernhard verſank in tiefes Nachdenken und ſeufzte in ſonderbarem Tone:
„Der Wehrwolf kann leſen!“
Als er das Auge wieder aufſchlug, bemerkte er wie der Wehrwolf ſich an dem Rand des Waldes bückte, unter dem Geſträuche durchkroch und verſchwand. Schon zwei⸗ mal hatte ſein Kamerad ihn vergebens aufgemuntert, die Haide zu verlaſſen; ſchon war Albrecht weit weg mit ſeiner Heerde, und noch ſtand der junge Bernhard unver⸗ wandten Blickes nach dem Orte ſchauend, wo der Wehr⸗ wolf unter dem Gebüſche verſchwunden war. Endlich gob er ſeinem Hunde ein Zeichen zum Abzug, und verließ die Haide unruhigen Gemüthes, in Träumereien verſunken, während er von Zeit zu Zeit die Worte wieverholte: „Ha! der Wehrwolf kann leſen!“
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