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Aleidis nicht die alleinige Urſache davon iſt; es iſt ein wunderbares Gefühl, das mich beherrſcht; ohne daß ich ſeinen Grund ganz begreifen kann.„
„Das iſt meine Geſchichte, Albrecht. Sie iſt traurig und ſeltſam, nicht wahr?“
Der alte Hirte hatte mit ſo viel Eifer und ſo inni⸗ ger Aufmerkſamkeit gelauſcht, daß er Anfangs ſchwieg. Verwundert ſah er ſeinen jungen Kameraden an und ſagte nach einigen Augenblicken:
„Traurig? Ja, aber mehr noch ſeltſam. Der Abul⸗ faragus hat mich mehrmals zittern gemacht. Biſt Du auch gewiß, Bernhard, daß er ein Menſch iſt?“
„Was ſollte er anders ſein, Albrecht?“
„Du biſt jung, Bernhard, und weißt nicht, was ich weiß. Wenn ich Dir ſage, daß es Menſchen gibt, die ſich mit dem Teufel verbinden, und einen böſen Geiſt zum Sclaven und Diener erhalten? Wenn ich hinzufüge, daß dieſe Menſchen oft zu ſpät dieſe fluchwürdige Verbindung bereuen, und dann von Gewiſſensbiſſen und von Furcht verfolgt, ſich abſchließen von den Menſchen und das Son⸗ nenlicht fliehen?“
„Nun, Albrecht, was willſt Du damit ſagen?“
„Daß es wenigſtens nicht ſchwer zu begreifen, daß Graf Arnold von Craenhove ſeine Seele an den Teufel verkaufte und daß Abulfaragus ihm als Selave von Luci⸗ fer beigegeben iſt.“
Dieſe mit hohler Stimme geſprochenen Worte mach⸗ ten auf Bernhards Gemüth einen tiefen Eindruck;z plötzlich aber hob er das Haupt empor und ſagte, ungläubig lächelnd:
„Du täuſcheſt Dich, Albrecht. Graf Arnold ging wie ein guter Chriſt zu Deurne in die Kirche, und was


