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Der junge Doctor : eine Erzählung aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. C. Büchele
Entstehung
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Bruſt fallen und verharrte eine Weile in Stillſchwei⸗ gen. Dann murmelte er in ſich hinein:

Es iſt alſo wahr? Mein ſchönſter Traum ſtürzt in Trümmer?. Ein ſolches Opfer! HD Gott, was forderſt Du von mir? Und das Glück meiner alten Tage? Mein Leben iſt eine Wüſte, welche von S ihres Lächelns nicht mehr beſchienen wird!

Ein Zittern befiel Herrn Heuvels bei dieſen Worten; es lag etwas Geheimnißvolles in ſeinen Worten, etwas Feierliches in ſeiner Stimmung.

Alle ſchauten ihn erſtaunt an und bebten in Zwei⸗ fel, ob das Vorgefühl, das ihr Herz zu ſo ängſt⸗ lichem Klopfen brachte, in Erfüllung gehen würde.

Adelina's Buſen hob und ſenkte ſich heftig; ihr Athem ging ſo ſchwer, daß er gleich einem wieder⸗ holten Seufzer tönte.

Herr Heuvels erhob den Kopf wieder, richtete einen langen und tiefen Blick in die Augen ſeiner Tochter und ſagte:

O, ich leſe in Deiner Seele, Adelina. Auch Du verlangſt von mir den Preis meines Lebens! Wohlan, es ſei ein Wettkampf zwiſchen uns.... Liebe mich doch für eine ſolche Aufopferung.... Kommen Sie, Adolph, komm' Adelina, kommt an meine Bruſt, meine lieben Kinder!

Ein doppelter Schrei, der bei der Wittwe und Franciska ſein Echo fand, erfüllte das Zimmer.

Während Heuvels die beiden jungen Leute an ſeine Bruſt drückte, ſprach er:

Adolph, Sie konnten mein Geſchäftsgenoſſe nicht werden. Ach, und müßte ich auf ewig von meiner