Sie rühmen und Ihre Kenntniſſe preiſen, wie Sie es verdienen. Indeſſen werden wir Alle zuſammen wie⸗ der in Freundſchaft leben, als bildeten wir nur eine einzige Familie. Alles ſoll ſein, wie zuvor. Von nun an ſind Sie mein Geſchäftsgenoſſe. Zweifeln Sie nicht daran, ich werde Ihr Glück ſichern, und ſpäter, wenn ich der Ausübung der Arzneikunde ganz entſage, wird es mir immerdar Vergnügen machen, wenn ich Ihnen mit meiner alten Erfahrung in Etwas dienen kann. Was ſagen Sie, Freund Adolph? Nehmen Sie mein Anerbieten als geringen Beweis meiner Dankbarkeit an?“
Niemand hatte, aus Achtung, ein Wort zwiſchen dieſer feierlichen Rede des Doctors zu äußern ge⸗ wagt. Was er ſprach, ſchien keinen ſeiner Zuhörer zu erfreuen, denn ſie ſchauten einander mit trauriger Stille an.
„Glauben Sie mir, Herr Heuvels,“ antwortete Adolph in peinlicher Verlegenheit,„daß ich Ihnen für die Güte, die Sie mir erzeigen wollen, höchſt verpflichtet bin. Es ſchmerzt mich jedoch tief, Ihnen ſagen zu müſſen, daß ich keinen Gebrauch von Ihrem Edelmuth machen kann. Wir laſſen uns in Ant⸗ werpen nieder. Herr Van Horſt hat mir die nöthige Hulfe dazu geleiſtet, und die Sache iſt feſt bei uns abgemacht. Es wird mir jedoch ein ſüßer Troſt ſein, zu wiſſen, daß Sie mir wieder Ihre Freundſchaft ganz geſchenkt haben, und ich werde mein ganzes Leben die dankbare Erinnerung an Ihre Güte be⸗ wahren.“
Herr Heuvels ließ mißmuthig das Haupt auf die
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