Druckschrift 
Der junge Doctor : eine Erzählung aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

316

wortete die Magd lächelnd.Er hat mich abge⸗ ſandt, um Herrn Adolph achtungsvoll und freundlich zu erſuchen, gefälligſt zu ihm zu kommen, deßgleichen Frau Valkiers und den Großvater und Franciska. Er ſagt, es würde ihn glücklich machen, Ihnen Allen die Hand zu drücken.

Kommt! kommt! war der allgemeine Ruf. Loßt uns gehen, auf der Stelle!

Adolph, Adolph, ſehen Sie nicht den glänzenden Stern, der vor unſerem Auge aufſteigt? jubelte Adelina, beinahe außer ſich vor froher Hoffnung.

Welcher Tag in meinem Leben! ſeufzte der junge Mann.

Aber Alle liefen mit froher Eile zur Thüre hinaus, über die Straße, und traten einige Augenblicke ſpäter in das Zimmer von Herrn Heuvels, der in ſeinem Bette vor einem Haufen Kiſſen aufrecht ſaß und ſeine herbeiſtürzenden Freunde mit einem fröhlichen Lächeln begrüßte.

Jedermann gab ihm die Hand und wünſchte ihm Glück zu ſeiner unfehlbaren Geneſung; Adelina, und Franciska nach ihr küßten den Kranken.

Als dieſer Erguß der Freude ſich ein wenig ge⸗ mäßigt hatte, ſprach Herr Heuvels tief gerührt:

Liebe, edelmüthige Freunde, Thränen rollen Euch aus den Augen, Freudenthränen, weil es Gott zugelaſſen hat, daß ich durch Adolph gerettet wurde. Sie lieben mich alſo wohl recht innig? Ich habe es jedoch nicht verdient.

Seine Hand ſeinem jungen Amtsgenoſſen reichend, fuhr er in ſehr freundlichem Tone fort:

Adolph, geben Sie mir die Hand zum Zeichen

der V Sie von d Leidw nachſi tend

mußte werde gehör ſeinen noch an, n Rettu den( Doch müthi iſt et geträ als h Es w die n gewo Adol man

dankl ich alt;

mein zur mein ande ſelbe