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tet Ruhm, Anſehen auf einem größeren Schau⸗ platze. Gott überhäufe Sie mit ſeiner Gunſt... aber, was auch geſchehe, und wie lang meine Augen Ihres Anblicks auch beraubt ſein mögen, zweiſeln Sie niemals an meiner Dankbarkeit gegen den Retter meines Vaters, und ſeien Sie überzeugt, ſelbſt auf meinem Sterbebette wird Ihr Name noch mit mei⸗ nem letzten Gebet zum Himmel ſteigen.... Und Sie, Adolph, werden Sie noch zuweilen an die arme Freundin Ihrer Kindheit denken?“
Der junge Doctor konnte ſeine Rührung nicht länger bemeiſtern. Ein dumpfer Schrei entſchlüpfte ſeiner beklemmten Bruſt; er faßte Adelina's Hand und drückte ſie feurig an ſeine bebenden Lippen.
„Sie vergeſſen? Sie vergeſſen, Adelina?“ rief er.„O, könnten Sie in meinem Herzen leſen, was mein Mund nicht zu ſtammeln wagt!“
Alle waren ſo ſehr über dieſe Scene betroffen, oder von dieſem Erguß eines verborgenen Gefühls hingeriſſen, daß ſie nicht bemerkt hatten, wie Jemand in's Zimmer getreten war.
Die Magd von Herrn Heuvels ſtand jedoch unter der Thüre, mit tiefer Ueberraſchung auf ihrem An⸗ geſicht, und murmelte faſt unhörbar:
„So, ſo! Es iſt ziemlich weit gekommen, in we⸗ nigen Augenblicken!“
„Ah, da iſt Barbara!“ rief Adelina, auf ſie zu⸗ eilend.„Ich komme, ich komme, iſt der Vater er⸗ wacht?“
„Er iſt erwacht.“
„Und er ruft mich, nicht wahr?“
„Ja, er ruft Sie, und noch mehrere Andere,“ ant⸗


