„Es iſt Schade, daß Du geſtern Abend nicht zu Hauſe geweſen biſt, um ſelbſt mit Herrn Van Hoof zu ſprechen,“ ſagte der Greis.„Er zeigte nicht ſo viel Vertrauen wie Du, und ſchien ſogar bekümmert.“
„Du haſt ihn wahrſcheinlich falſch verſtanden, Großvater, da er Dir erſt ſagte, daß es gut mit ihm geht.“
„Daß es ordentlich geht, ſagte er. Der Kranke klagt noch immer über heftige Schmerzen in den Eingeweiden.“
„Aber er ißt, und ſein Magen weist die Nah⸗ rung nicht zurück,“ bemerkte der Jüngling.„Das iſt ein gutes Zeichen. Auf alle Fälle, bekümmern wir uns nicht mit Unrecht: da Herr Van Hoof ver⸗ ſprochen hat, uns dieſen Morgen zu beſuchen, ſo werden wir es bald erfahren. Was mich betrifft, ich habe die feſte Hoffnung, daß Herr Heuvels ge⸗ neſen wird. Seine Beine ſind abgeſchwollen und die Farbe ſeines Angeſichtes wird natürlich. Es würde mich gar nicht verwundern, wenn er heute oder morgen bereits von ſeinem Bette auſſtände, um ein wenig im Zimmer auf⸗ und abzugehen..
„So ſchnell?“ fiel die Wittwe ihm in's Wort. „Es wäre faſt ein Wunder.“
„Doch nicht, Mutter; die Sache iſt ſehr einfach. Wenn die Werkzeuge des Lebens in unſerem Körper unbeſchädigt bleiben, dann ſtellt ſich Nichts ſo ſchnell her, als das Blut. Um ſich wieder ganz wohl zu fühlen, bedarf Herr Heuvels Nichts, als die Wieder⸗ herſtellung ſeiner Kräfte.“
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