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Vorſchriften von Herrn Van Hoof befolgt. Ich kann mich irren, Adelina; meine Erfahrung iſt ſchwach und die Wiſſenſchaft fehlbar.... aber mein Glaube, mein feſter Glaube iſt, daß Ihr Vater Ihnen erhal⸗ ten wird. Vertrauen Sie alſo auf des Himmels Barmherzigkeit....“
Ein ſeltſames Feuer funkelte in des Mädchens Augen, und ihr Geſicht wurde von dem Glanze eines hinreißenden Entzückens verklärt.
„H, Adolph!“ rief ſie aus,„wenn mein Vater geneſen könnte! Wenn er das Leben Ihnen zu ver⸗ danken hätte!... Mein Gott, laß mich nicht erlie⸗ gen unter allzu vieler Hoffnung!“
Der Pfarrer öffnete die Thüre und zog den er⸗ regten Jüngling an der Hand auf die Straße.
XII.
Die Sonne hatte ſich noch nicht lang über den Horizont erhoben, als bereits die ganze Familie Volkiers um einen Tiſch ſaß und das Frühſtück ein⸗ nahm. Während ſie den Caffee tranken, drehte ſich das Geſpräch ſicherlich wieder um den Vorfall, der ſeit einer ganzen Woche ihre Aufmerkſamkeit gefeſſelt hielt: denn Adolph antwortete auf eine Frage ſeines Großvaters:
„Es ſind allerdings erſt ſechs Tage verfloſſen, ſeit ich zu Herrn Heuvels gerufen wurde; aber nach den Aufklärungen, welche mein College Van Hoof mir vorgeſtern gab, zweifle ich nicht an der Gene⸗ ſung von Adelina's Vater.“


