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Schnell, weiche mir aus den Augen, oder der Zorn tödſt mich
Ein Schmerzenslaut riß ſich von der Bruſt des Mädchens los, und ſie floh erſchreckt zum Zimmer hinaus.
Noch zitternd rief der Kranke dem Pfarrer und Adolph zu:
„Sie ſind alſo ohne Herzen, ohne Mitleid für mich? Ich will Alles thun, Alles erdulden; aber Herr Valkiers ſoll hingehen und mein Haus ver⸗ laſſen. Sein Anblick martert mich. O, ich fühle
Und wirklich ſank ſein Kopf kraftlos auf die Kiſſen nieder, und ſeine bleichen Züge erſchlafften, wie das Geſicht eines Leichnams.
Adolph eilte zu dem Bett, rückte die Kiſſen zur Seite, um den Kopf des Kranken tiefer zu legen, während er jammernd ausrief:
„Wehe, das war zu befürchten! Helfen Sie mir, helfen Sie mir, Herr Van Hoof! Eine Ohnmacht kann ſein Leben brechen!“
Beide rieben dem Kranken die Stirne und die Pulſe mit kaltem Waſſer und ſuchten ihn wieder zum Bewußtſein zu bringen, indem ſie ihn den Duft von inem Fläſchchen mit flüchtigem Salz einathmen ließen. Es dauerte eine Weile, bis Adolph wieder den Herzſchlag in der Bruſt des Kranken wahrzu⸗ nehmen begann.
Ein tiefer Seufzer entſchlüpfte der Bruſt des jungen Mannes.
„Ah, er erholt ſich,“ frohlockte er.„Gottes Güte hielt ihn am Rande des Grabes zurück!“


