298
Das Wort Collega ärgerte Heuvels ſchwer; mit einem verdrießlichen Blick antwortete er:
„Gut? Es verbrennt mir den Magen!“
Adolph ſchüttelte unmuthig den Kopf. Es kränkte ihn, daß Heuvels, nur um ihm wehe zu thun, ſelbſt die Wahrheit verbarg; denn der junge Mann war überzeugt, daß die genoſſene Fleiſchbrühe ihm ein Gefühl von Erquickung gegeben hatte. Trotz der Abwehr des Kranken gedachte Adolph noch einige Löffel Fleiſchbrühe ihm aufzunöthigen; aber jetzt wurde die Thüre geöffnet, und Adelina trat hinter dem Chirurgen in das Zimmer.
Sie eilte mit einem Schrei der äußerſten Freude auf ihren Vater zu, beugte ſich über ſein Bett, küßte ihn zärtlich und rief wie außer ſich:
„Vater, lieber Vater, Du wirſt geneſen! Ach nein, ſei nicht böſe gegen mich! Verzeihung! Die glückliche Kunde macht mich wahnſinnig; ich konnte nicht unten bleiben. Das Herz wollte, vor ſeliger Ungeduld, mir im Buſen brechen.— Habe ich es Dir nicht geſagt? O, meine Hoffnung hat mich nicht betrogen; es war eine göttliche Eingebung, die die mir zurief, Adolph werde Dein Retter
ein!“
Herr Heuvels ſchien bei dieſen letzten Worten in
einer Art fieberiſcher Raſerei aufzuflammen. Er ſtrengte ſeine Kräfte an, wies mit zitternder Hand nach der Thüre und ſprach im Tone furchtbarer Auf⸗ regung:
„Fort, fort, Adelina, ich beſchwöre Dich, verlaß dieſes Zimmer. Du hier, in ſeiner Gegenwart?
Schnel tödtet
Ein Mädch hinaus
No Adolpl e mich? Herr 2 laſſen. mich ſt
Un Kiſſen wie da
Ad Seite, währen
„V helfen kann ſ
Be Pulſe Bewuß inem ließen. den He nehmer
Eir jungen
A Güte k


