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Adolph kehrte in das Zimmer zurück und winkte dem Chirurgen an einen Tiſch. Hier zog er ein kleines Taſchenbuch heraus, berathſchlagte ſich einen Augenblick mit ſeinem Collegen, und ſagte, während er auf einem Blättchen Papier die Heilmittel auf⸗ ſchrieb, welche angewendet werden ſollten:
„Das Eiſen iſt unſere vornehmſte Zuflucht; wir brauchen eine Miſchung von unterkohlenſaurem Eiſen und Gentiana; zugleich wollen wir die Hauptthätig⸗ keit durch Frottiren wieder anregen.“
„Ich will hinabgehen, um dieſe Medicinen in der Apotheke von Herrn Heuvels zu bereiten,“ ſprach der Chirurg, das Recept nehmend.„Ich weiß nicht, Collega, aber ich beginne wahrlich zu glauben, daß wir unſeren Kranken noch retten werden. Schon vorgeſtern habe ich die Frage aufgeworfen, ob wir das Blutlaſſen nicht einſtellen ſollten, aus Furcht vor einer ſchlimmen Anemia; aber die beiden Doc⸗ toren haben meine Bemerkung in den Wind geſchla⸗ gen. Ich huldige wohl ihrem Syſtem, aber ſie treiben i
Mit dieſen Worten hatte er ſich der Thüre ge⸗ nähert und ſtieg gerade die Treppe hinunter, als Barhara mit der Fleiſchbrühe erſchien. Adolph nahm ihr das Kännchen aus der Hand.
„O, Herr Valkiers, aus Mitleid mit der Angſt meines Fräuleins,“ flehte die Magd,„ſagen Sie mir ein gutes Wort. Werden Sie meinem Herrn das Leben retten?“
„Ich hoffe es feſt,“ antwortete er.„Tröſte Ade⸗ lina, ſprich ihr Muth ein— jedoch nicht zu viel; ſei vorſichtig, Barbara.“
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