290
und Freundſchaft, das ſich bei dieſem Händedrucke
auf des Chirurgen Angeſicht zeigte.
Dann trat der junge Doctor ſchweigend an das Bett und betrachtete eine lange Weile die Züge des Kranken, deſſen Augen geſchloſſen waren. Er beugte den Kopf auf deſſen Bruſt und lauſchte auf das Geräuſch ſeiner Athemzüge.
Nach dieſer oberflächlichen Unterſuchung nahm er einen Stuhl, ſetzte ſich neben den Chirurgen und
begann faſt unhörbar über die Symptome und den
Verlauf der Krankheit, wie über die angewendeten Mittel einige Erklärung von ihm einzuziehen.
Bald erhoben ſich Beide und näherten ſich dem Kopfende des Bettes. Der Chirurg faßte den Kranken ſachte an der Schulter und ſprach:
„Herr Heuvels, hier iſt unſer College Valkiers, der Sie beſucht.“
Der alte Doctor öffnete die Augen. Ein Schauer ſchien über ſeinen Körper zu laufen, und er richtete einen bittern Blick voll Verdruß und Geringſchätzung auf Adolph.
„Herr Valkiers möchte Ihre Bruſt unterſuchen,“ fuhr der Chirurg fort.
„Laßt mich in Ruhe,“ murrte Heuvels mit
ſchwacher Stimme;„plagt mich nicht, mein Loos iſt
entſchieden.“
„Kommen Sie, ſeien Sie nachgiebig. Um Ihrer eigenen Wohlfahrt willen, geſtatten Sie dieſe Unter⸗ ſuchung,“ ſprach der Chirurg wieder.
Der Kranke bezeugte durch ein Grinſen, zu dem ſich ſeine Lippen verzerrten, daß er keine Luſt dazu hatte; aber jetzt trat der Pfarrer herzu und ſchien
ihm du zu vern
Ein Kranken murrte:
„Th werfe n
Der Adolph zur Gel wahrha der Fei von Ht hatten ſ Stärke von He ohne we Schulter Der Ch
Das lauſchte dem Zu Zeugniß Kopf vt legte en auf die ſtark mit daß er der Bru
Der günſtig


