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Sagen Sie mir, daß Sie ihn retten wollen; o, ich beſchwöre Sie, geben Sie mir Hoffnung!“
Adolph erbebte vor Schrecken. Der Anblick von Adelina's abgemagertem Geſichte, der ungemeine Glanz ihrer funkelnden Augen und der ſchneidende Ton ihrer Stimme raubten ihm die Sprache. Der ſchreckliche Gedanke fuhr ihm durch den Kopf, ſeine unglückliche Freundin möchte vom Wahnſinn befallen ſein.
Aber der Paſtor ließ ihm keine Zeit, einige trö⸗ ſtende Worte zu ſtammeln, ſondern nöthigte das verzweifelnde Mädchen, ſich aufzurichten. Dann führte er ſie faſt mit Gewalt in ein Zimmer und kehrte wenige Augenblicke darauf zu Adolph zurück, der noch bewegungslos in derſelben Haltung daſtand.
„Fürchten Sie nichts für ſie,“ ſagte der Prieſter, als er die übermäßige Bläſſe von Adolph bemerkte. „Sie iſt bereits ruhig und wird mit Geduld den Erfolg Ihres Beſuches abwarten. Suchen Sie dieſes Schauſpiel zu vergeſſen, mein Sohn. Kommen Sie, erfüllen Sie Ihre beſchwerliche Sendung mit voller Klarheit des Geiſtes.“
Der Pfarrer ſtieg vor Adolph die Treppe hinauf und öffnete ſodann die Thüre eines Zimmers im erſten Stock.
Hier lag der kranke Doctor auf dem Schmerzens⸗ lager ausgeſtreckt, mit den geweihten Wachskerzen und dem Kreuz daneben. Auf einem Stuhl vor dem Bette ſaß der Chirurg.
Adolph ging auf Herrn Van Hoof zu und drückte ihm die Hand. Es war ein Lächeln der Sympathie
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Conſeience, der junge Doetor.


