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Der junge Doctor : eine Erzählung aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. C. Büchele
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trauen auf Ihre Herzensgüte läßt mich hoffen, daß meine Botſchaft von einem glücklichen Erfolg beglei⸗ tet ſein wird. Herr Heuvels iſt tödtlich krank, wie Sie wiſſen. Seine Tochter hat ihn, ſeit dem Beginn ſeines Uebels, angefleht, Sie rufen zu laſſen. Sie hat einen außerordentlichen Glauben an Ihre Wiſſen⸗ ſchaft und meint, Sie können ihrem Vater noch zur Geneſung verhelfen. Dieſen Morgen bat ſie auf den Knieen um ſeine Einwilligung, Sie kommen zu laſſen. Ich darf es Ihnen nicht verbergen: Herr Heuvels, vielleicht durch die Krankheit ſelbſt noch mehr in ſei⸗ nem Irrthum beſtärkt, ſchlug es ihr mit Bitterkeit ab. Ich habe dem unglücklichen Kinde meinen Bei⸗ ſtand geliehen und endlich von Herrn Heuvels die Erlaubniß erhalten, Sie zu ihm zu führen. Er iſt in den letzten Zeiten nicht Ihr Freund geweſen, mein Sohn; nichts deſto weniger wage ich zu hoffen, daß Sie ihm Ihre Hülfe nicht verſagen werden.“

„Ich meine Hülfe verſagen?“ rief Adolph.„Ge⸗ wiß nicht, ich bin bereit; aber, Ehrwürden, man er⸗ wartet zu viel von mir! Wenn der Himmel ent⸗ ſchieden hat, was vermag da noch ein Arzt, und wäre er auch nicht ein Neuling, wie ich?“

„Allerdings; man kann jedoch nicht wiſſen. Sie

ſind allzu beſcheiden, Herr Valkiers. Erinnern Sie ſich, wie Sie mich aus einem hoffnungsloſen Zuſtand beinahe augenblicklich gerettet haben? Wenn es Gott gefiele, auch dießmal Ihre Hand zu ſegnen?“

„Wohlan, Ehrwürden, es ſei wie es will, ich werde meine Pflicht erfüllen, wenn mir auch faſt

keine Hoffnung übrig bleibt.“

„Noch ein Wort,“ ſprach der Paſtor, ihn zurück⸗

haltent anrufer freundl mißmu ſagen, es beke zugegel ſich dut zu laſſ Nebenn Mitleid mehr h ſtand!“

„Al hätte u wird H fragte

innern.“

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