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Sie haben mir gewiſſe Dinge erzählt... Ich be⸗ tlage die Tochter von Heuvels; ſie iſt ein gutes und gefühlvolles Kind: ihr Schmerz muß grenzenlos ſein.... Mein Gärtner hat mir geſagt, Heuvels ſei erſt ſeit ſechs Tagen krank. Woran leidet er?“
„Eine Pleuris, ſagen die Doctoren, die ihn be⸗ handeln.“
„Aber die Pleuris iſt nicht unheilbar.“
„Weit entfernt davon, mein Herr,“ ant⸗ wortete Adolph;„bei ſchneller Hülfe iſt ſie ſelten gefährlich. Es muß etwas Anderes ſein, oder eine hinzutretende Krankheit muß das Uebel aufs Aeußerſte verſchlimmert haben.“
„Sehen Sie doch, zu welcher Verblendung die Feindſchaft Jemand verleiten kann!“ rief Van Horſt. „Sie, Herr Valkiers, hätten ihm vielleicht noch das Leben retten können. Was wagt Heuvels damit, den Verſuch zu machen? Doch er bleibt verſtockt in Feindſchaft gegen Sie, ſelbſt auf dem Sterbe⸗
ette.“
Niemand antwortete auf dieſe Anklage und es erfolgte eine augenblickliche Stille.
„Ei, Sie wiſſen noch nicht,“ begann Van Horſt
wieder, auf einen andern Gedanken gebracht.„Ich bin dem Herrn Notar geſtern Morgen in der Stadt
begegnet. Wir haben lang über Sie geſprochen. Er kann Ihre Weigerung nur mit Mühe verſchmer⸗
zen: es iſt begreiflich. Er iſt jedoch nicht ganz un⸗
recht. Als ich ihm zu verſtehen gab, Conſtantia
würde mit Ihnen niemals glücklich geweſen ſein,
und daß er Ihnen eher für Ihre Aufrichtigkeit zum Dank verpflichtet ſei, da beruhigte er ſich und er⸗
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