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Mit dieſen Worten eilten die Frauen und der Greis nach der Hausthüre und knieten dort auf der Schwelle nieder, bis der Geiſtliche mit dem Sakra⸗ ment in der Wohnung des Kranken verſchwunden ſein würde.
Adolph ſtand hinter dem Fenſter ſeines Kabinets mit geſenktem Haupte. Er blieb eine kleine Weile wie vernichtet; aber bald richtete er einen flehenden Blick zum Himmel und betete mit allem Feuer ſeiner Seele für Adelina und ihren Vater.
Das Läuten des Glöckchens hörte auf. Frau Valkiers, der Großvater und Franciska traten wieder in das Kabinet. Mutter und Tochter begannen zu weinen; der Greis ſchüttelte traurig den Kopf, wäh⸗ rend er in ſich ſelbſt hineinſprach:
„Welcher unerwartete Schlag! Adolph, Du haſt Dich in Deiner Vorausſicht getäuſcht: Du glaubteſt, es ſei nicht die mindeſte Geſahr zu beſorgen.“
„Ich begreife es nicht,“ ſtammelte der junge Mann.„Sollten die Doctoren fehlgegriffen haben? Unmöglich, die Zeichen der Bruftfellentzündung ſind allzu klar.“.
„Mir dünkt wohl, Adolph, Du urtheileſt zu leicht über die Pleuris. Es ſterben viele Leute daran.“
„Ja, Großvater, es iſt ein ſchlimmes Uebel, wenn man nicht bei Zeiten dazu thut; aber hier hat man demſelben entgegengearbeitet, ſobald es zum Vorſchein gekommen iſt. Es muß ein unerwartetes Leiden dazu getreten ſein. Iſt dem ſo, ſo wird die Pleuris ge⸗ fährlich.“
„Armer Herr Heuvels!“ klagte die Wittwe.„Er iſt erzürnt über uns und hat uns viel Kummer an⸗


