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Rath zu ertheilen. Welch ein Unglück für uns Alle, daß ein Gefühl von Feindſchaft von dem Schickſal zwiſchen Euch Beide geſetzt worden iſt.“
„Er kann mich nicht rufen laſſen, Franciska; es wäre unnatürlich; er hat kein Vertrauen zu mir. Und doch, was könnte ich thun, als was Herr Stol und Herr Van Hoof gethan haben? Die Wleuris iſt eine ſo bekannte Krankheit, daß es ſchwer hält, etwas Beſonderes darüber zu wiſſen.“„
„O, möchteſt Du Dich in Deiner“ tröſtenden Vorausſicht micht täuſchen!“ ſeufzte das Mädchen. „Auf alle Fälle wird unſere arme Freundin.
Ein plötzliches Geräuſch unterbrach ihre Worte und ließ ſie vor Angſt zurückweichen.
Auf der Straße ertönte der helle Ton eines Glöckchens.
„Wie? Was iſt das?“ rief Franciska.„Die Sterbſakramente? Wer iſt ſo tödtlich krank? Hert Heuvels? Unmöglich, Unmöglich!“
Adolph verſtummte plötzlich, und die Bläſſe ängſt⸗ licher Ueberraſchung trat auf ſeine Wangen.
An das Fenſier eilend, ſchob Franciska die Gardinen ein wenig zur Seite; aber ſie ließ ſie wie⸗ der fahren und rief voll Schreckens aus:
„Der Paſtor, die Sterbſakramente, ſie kommen hieher! O, mein Gott, habe Erbarmen mit Adelina!“
Frau Valkiers und der Großvater traten zugleich in das Kabinet, und Adolph mit dem Ausdrud tiefer Beſtürzung in die Augen ſehend, fragten ſie:
„Iſt es Herr Heuvels, b ſakramente reicht? Wehe, w Unglück! Komm, komm, Franciska!“
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