laſſen, wie es Adolph zu Brüſſel im Examen ergan⸗ gen iſt; ebenſo dem Sohn des Brauers, und dem Paſtor und dem Schulmeiſter. Jetzt will ich ſchnell fort und den Freunden die erfreuliche Kunde bringen. Wäre ich an Eurer Stelle, ich würde jetzt ernſtlich daran denken, ſein Zimmer zu richten; und ich werde mir indeſſen überlegen, wie das Haus in Stand zu ſetzen iſt, um es zu einer ſchicklichen Wohnung für einen Doctor der Medicin zu machen. Er bedarf eines Sprechkabinets, eines Zimmers oder eines kleinen Salons zum Empfang der Leute. Beſinnt Euch ein⸗ mal, bis ich wiederkomme.“
Kaum hatte er das Zimmer verlaſſen, ſo ergriffen die Frauen mit Freuden die Gelegenheit, ſich mit der Sorge für Adolphs Einrichtung zu befaſſen. Die Mutter war der Meinung, man müſſe das Sprech⸗ tabinet lints an die Straße verlegen; Franciska wollte es rechts von der Hausthüre haben. Adelina gab der Mutter Recht, aus dem Grunde, weil Fran⸗ ciskas Flan zufolge das Sprechkabinet mit einer Thüre an den Saal ſtoßen würde und man von einem Gemach aus hören könnte, was in dem an⸗ dern zur Sprache käme. Sie wußte aus Erfahrung, daß dieß in der Wohnung eines Arztes nicht ſtatt finden dürfte.
Darüber einig, begann man zu berathſchlagen welche Möbel man in das Sprechkabinet ſtellen ſollte, und wie es gefällig auszuſchmücken wäre.
Dann trat man in das Gemach, welches zun Saal beſtimmt wurde, und rückte Schränke und Sch von einer Seite zur andern und ſetzte Leuchteen Blumenvaſen auf das Kamingeſims, um zu erpro
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