ht Adolph on Herzen in. Seine
nger über ſie mußte der Groß⸗
le Profeſ⸗ an aze⸗ Abſchied mit dem Ich muß inal⸗Colle⸗ Möchte e kommen! en Armen! iner Bruſt das mich nicht vot ch abgehen Fälle werde ehen! eine Bitte Brief bis Verzug zu die gute ſch meines Großvater neinem Er⸗ hat meinen ae m
51
ſie liebt meine gute Schweſter, ſie war die Trö⸗ ſterin meiner Mutter während dieſer traurigen Abweſenheit... So ſoll ihr edelmüthiges Herz ſich zuerſt meines Glücks erfreuen! Nach ſo vieler Angſt, nach ſo vielen Leiden iſt es mir recht ſüß, mit Dir ſprechen zu können, Mutter; — aber ich muß ſchließen. Bis morgen, bis morgen!
Dein gehorſamer und ergebener Sohn.“
Die Tochter von Doctor Heuvels hatte den Kopf zur Seite gewandt und ſchien nicht zu bemerken, daß der Brief zu Ende geleſen war. Franciska glaubte ſogar zu bemerken, daß eine Thräne auf ihren Wan⸗ gen blinkte.
„Die letzten Worte meines Bruders machen einen wehmüthigen Eindruck auf Dich, Adelina,“ ſagte ſie. „Konnte Adolph einen Augenblick Deiner vergeſſen, die Du ihm eine zweite Schweſter biſt?“
Adelina ſchüttelte den Kopf und drehte ſich um;
es glänzten wohl noch Thränen in ihren Augen, aber ein ſüßes Lächeln erhellte zugleich ihr ſchönes An⸗ geſicht. „Es iſt Nichts,“ antwortete ſie;„eine vorüber⸗ gehende Rührung. Der arme Adolph! ſein Herz iſt ſo voll Dankbarkeit, daß es ſelbſt gegen Diejenigen überläuft, die Richts für ihn thun konnten, als Gott umzſein Glück zu bitten...
Dem Großvater ſchien dieſen Augenblick Etwas ein Fallen.
iwWir vergeſſen, daß wir dem Notar und ſeinen Vochtern verſprochen haben, ſie ſogleich wiſſen zu 4


