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traut!“ fiel Adelina ein.„Mein Voter ſieht Adolph ſehr gern, und er wird ihn unterſtützen, von Herzen unterſtützen, davon dürfen Sie überzeugt ſein. Seine große Erfahrung....
Das erfreute Mädchen hätte noch länger über dieſen gewichtigen Punkt geſprochen, aber ſie mußte ihre Aufmerkſamkeit zuſammennehmen, denn der Groß⸗ vater las weiter:
„Dieſen Nachmittag will ich meine Profeſ⸗ ſoren beſuchen, um ihnen meinen Dank abzu⸗ ſtatten, und von einigen Freunden Abſchied nehmen. Noch dieſen Abend reiſe ich mit dem letzten Bahnzug nach Antwerpen ab. Ich muß dort mein Diplom durch das Medicinal⸗Colle⸗ gium der Provinz unterzeichnen laſſen. Möchte ich doch morgen früh damit in's Reine kommen! O, Mutter, wäre ich bereits in Deinen Armen! Ich brenne vor Verlangen, an meiner Bruſt das zärtliche Herz ſchlagen zu fühlen, das mich ſo grenzenlos liebt. Wer weiß, ob ich nicht vor dieſem Briefe, den ich ſogleich an Euch abgehen laſſe, im Dorfe ankomme? Auf alle Fälle werde ich morgen Abend meine gute Mutter ſehen!— Nun zum Schluß, Mutter, laß mich eine Bitte an Dich richten. Wenn Du meinen Brief bis hieher geleſen haſt, ſo eile ohne Verzug zu Doctor Heuvels und bringe Adelina die gute Botſchaft. Es iſt der innige Wunſch meines Herzens, daß nach Dir, nach dem Großvater und Franciska Niemand eher von meinem Er⸗ folg Etwas höre, als Adelina. Sie hat meinen
Muth verdoppelt, ſo oft ich nach Hauſe kam;
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