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Großvater, uer Adolph
die Mutter
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in Dankgebet zum Himmel empor; Adelina und Franciska hatten ſich einander in die Arme gewor⸗ fen; der Großvater allein bezwang ſeine Freude ein ſtilles, helles Lächeln erglänzte auf ſeinem Angeſicht.
Aber ſobald dieſer erſte Augenblick vorüber war, brachen die Stimmen los, und ergoß ſich die Freude. Die Mutter umarmte der Reihe nach den Greis und Wie beiden Mädchen; das Zimmer erfüllte ſich von frohlockenden Rufen, Franciska tanzte, Adelina klatſchte in die Hände.
Der Großvater gewann zuerſt wieder eine gewiſſe Ruhe und dachte daran, den Brief aufzuheben, der geöffnet und vergeſſen auf dem Boden lag.— Adolph hrttt geſiegt! Was brauchten die Frauen mehr zu wiſſen, um vor Freude beinahe zu vergehen?
Der alte Mann reichte das Blatt Papier der Wittwe dar, indem er ſagte:
„Lies doch weiter, Maria, der Brief iſt lang; wir müſſen doch wiſſen, was Adolph uns weiter ſchreibt!“
Die Mädchen gaben dem Großvater Recht und drangen in die Mutter, ihnen ſogleich den Brief vorzuleſen.
Nun aber ſchien die Frau durch die frohe Bot⸗ ſchaft allzu erregt und angegriffen.
„Da, Großvater, lies Du ſelbſt,“ ſprach ſie, ihm den Brief einhändigend.„Wir wollen ſtill zuhören. Nehmt einen Stuhl, Kinder, und bezwingt Eure Freude noch einen Augenblick.“
Sobald ſich Alle niedergeſetzt hatten, zog der alte Mann, um beſſer zu ſehen, eine Brille aus der


