umringten, zog Adolph ſeinen Großvater nach dem Ausgang des Gartens und wondte ſich mit ihm nach der Stadt.
Als er ſich fern von den Spaziergängern ſah, welche in Menge in der Linde ab und zugingen, begann er:
„Jetzt, Großvater, ſind wir allein. Ich bitte Dich, ſage mir nun, welche wichtige Botſchaft Dich ſo weit her nach Löwen führt?“
„Nein, nicht unterwegs,“ antwortete der Alte. „Ich habe in dem Hauſe, wo Du wohnſt, nach Dir gefragt. Es iſt hier in der Nähe; laß uns dahin gehen.“
„Ein einziges Wort! Befreie mich von der Furcht, die ſich meiner bemächtigt hat. Iſt zu Hauſe Etwas vorgefallen?“
„Die Botſchaft, welche ich Dir bringe, betrifft Dich allein.“
„Warum biſt Du dann ſo betrübt? So ver⸗ drießlich?“
„Ich werde es Dir ſogleich ſagen. Meine Sen⸗ dung läßt ſich nicht in wenigen Worten und über⸗ dieß nicht auf der Straße erklären. Komm, ich ſehe dort die Schreinerwerkſtätte, wo Du wohnſt. Du ſollſt es ſogleich erfahren.“
Es lag in dem Tone des Greiſes etwas Stren⸗ ges, Bitteres, das dem Jüngling unbegreiflich war und ihn tief bekümmerte; aber er gab ſich keine wei⸗ tere Mühe mehr, eine Erklärung herbeizuführen, ſon⸗ dern beſchleunigte ſeine Schritte, um die Schreiner⸗ werkſtätte zu erreichen.
Er brachte ſeinen Großvater auf ſein Zimmer,
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