Druckschrift 
Der junge Doctor : eine Erzählung aus unserer Zeit / von Hendrik Conscience. Aus dem Fläm. von Dr. C. Büchele
Entstehung
Einzelbild herunterladen

S

Studirzimmer, leſend, überlegend und Waffen ſchmie⸗ dend, um das gefürchtete Examen ſiegreich beſtehen zu können.

Sein Freund, der Advokat, der den Grund ſeiner Zerſtreutheit vermuthete, begann in der Stille ſelbſt mit ihm von dem Examen zu ſprechen und ſuchte ihn zu überzeugen, daß ſeine Beſorgniß unbegründet wäre, da kein anderer Student ſo viele Ausſicht wie er hätte, um mit Auszeichnung die letzte Probe zu beſtehen.

Während Adolph und der Advokat ſolcher Art für ſich in eine ernſthafte Unterhaltung verſunken waren, fuhren ihre Freunde fort, zu ſcherzen, zu ſchwatzen und ſich nach ihrer Weiſe zu beluſtigen.

In dieſem Augenblick erſchien am Eingang des Gartens ein alter Mann, der ohne Zweifel ein Fremd⸗ ling und auf der Reiſe begriffen war; denn ſeine Kleider waren mit Staub bedeckt und ſeine Hand ſtützte ſich auf einen ſchweren Stab von Mispelholz. Er trug einen Hut von altmodiſcher Form, einen braunen Tuchrock, der ihm faſt bis auf die Knöchel ging, und ſchwere Schuhe, deren Sohlen durch dicke Ragelköpfe noch erhöht waren. Ungeachtet dieſer ſeltſamen Kleidung flößte aber das Geſicht dieſes Mannes Achtung ein: ſilberweiße Haare fielen in Locken auf ſeine Schultern, und obſchon er vielleicht ſiebzig Jahre zählte, ging er noch aufrecht gleich einem Mann mit jungem Muthe und jungen Kräften.

Er blieb eine kleine Weile am Eingang ſtehen und blickte umher, als ſuche er unter all dieſem Volke Jemand zu entdecken. Bei dieſer Rundſchau zeugte ſein Geſicht von tiefer Bekümmerniß.

V hatten ihn m Stude Vorau dieſes würde der Fr alten 6 auf der aus nic ſpielt 1 gehalter

Vater k baum v Der Gegenſte und des in den( mit einet ſetzte. Plötz und er h feſt an e Weins be Cigarren ders aber Rücken ih ſpräch m Was er ſ mit dem 2 Verdruſſes

Conſoi