reite Hochſchule, die ihn ſo zur Unzeit in ſeinen Studien unterbrechen ſollten.
ohne Er wandte mißmuthig und mit zornigem Blick tief⸗ den Kopf nach der Thüre, als drei junge Leute, mit einer dem Hut auf der Seite, die Cigarre im Munde und gen, das Stöckchen in der Hand, ſein Zimmer betraten. ein Sie forderten ihn alle zugleich auf, mit ihnen i einen Spaziergang in's Freie zu machen; ſie wollten die nach dem erſtickend heißen Tag friſche Luft ſchöpfen uche und dann ihre Unterhaltung in der Linde zu Trien
ſuchen, wo um dieſe Stunde bereits viele Studenten ſich befinden mußten, da Abends dort Muſik ſein ſollte.
e Der Jüngling dankte ihnen für ihre freundliche weiß Abſicht, aber erklärte zugleich, daß alle ihre Bemü⸗ hungen fruchtlos bleiben würden, da er dieſen Tag 6e nicht mehr auszugehen unabänderlich beſchloſſen hätte. 3 Er bat ſie ſogar unmittelbar darauf, ſich wieder zu entfernen, um ihn nicht vergeblich um die koſtbare er ſo Zeit zu bringen. Der ernſte Ton ſeiner Stimme er⸗ viel⸗ weckte ein allgemeines Gelächter, und— als hätten ngen. die drei Beſucher ſchon vorher ihren Beſchluß gefaßt— hin⸗ der Eine ſetzte ſich auf einen Stuhl, der Andere auf on das Bett und der Dritte auf die Tiſchecke, dadurch udent genugſam andeutend, daß ſie ihren lernbegierigen reun⸗ Kameraden mit Gewalt aus ſeinem Zimmer entfüh⸗ fen. ren wollten.
amkeit Darüber verwundert und erzürnt, ſchaute jener rAu⸗ ſie ſprachlos an; aber derjenige, welcher auf der reppe Tiſchecke ſaß, ſchlug ihm auf die Schulter und ſagte: ugleich„Es mäg Dir nun behagen oder nicht, Adolph, n ver⸗ es iſt einmal ſo: wir haben ein Complott mit ein⸗
ge der ander gemacht. Es wurde ſogar eine Wette gegen


