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ſeiner Kleider und gewiſſe Zeichen pekuniärer Ein⸗ ſchränkung einen ſolchen Urſprung hätten bezweifeln laſſen.
Nachdem er ſeinen Weg noch einige Zeit verfolgt hatte, hielt er am Ende der Nämſchen Straße an und trat ſofort in eine Schreiner⸗Werkſtätte ein. Der Meiſter, der ſchlafend mit dem Kopf auf ſeiner Hobel⸗ bank lag, wachte auf und ſagte gähnend zu dem Jüngling:
„Uf! iſt das ein Wetter, nicht wahr, Herr Adolph? Noch drei ſolche Tage und die Löwener ſind gebraten. Und Sie laufen in ſolcher Hitze herum? Ich möchte meinen Hund nicht hinausjagen.“
„Ja, Meiſter Jan, es iſt ſchrecklich heiß,“ ant⸗ wortete der Student,„aber mir liegt die Ruthe auf dem Nacken: die Zeit iſt koſtbarer als Gold.“
Der Schreiner ſtreckte ſeine Hand aus und machte ſchnell mit Daumen und Zeigefinger die Bewegung des Zählens.
„Ei, wie?“ fragte er,„iſt das Geld gekommen?“
„Noch nicht, Meiſter Jan,“ ſtotterte Adolph mit der Röthe der Verlegenheit auf dem Angeſicht;„aber haben Sie noch ein Bischen Geduld; ich erwarte es alle Tage.“
„Morgen läuft der dritte Monat ab. So kann es nicht länger fortdauern; das Leben iſt ſo ſchreck⸗ lich theuer.“
„Ach, lieber Meiſter, ſprechen Sie mir jetzt davon nicht,“ bat der Jüngling.„Sie ſollen befriedigt werden, zweifeln Sie nicht daran. Entſchuldigen Sie mich, ich habe ſo Eile!“
Halb mißmuthig, halb mitleidig ſchaute der


