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entwerfen. Wir wollen hören, was Byron selbst darüber sagt. Besonders zwei Stellen werden uns bei unserm Urtheile leiten müs- sen. Die erste steht in der siebenten Stanze des vierzehnten Gesanges:
Ich schreibe, was grad vor mir liegt, ohn's zu verhalten, Denn nicht Erzählung nur soll diese Dichtung 3 sein, Nur eine leicht phantast'sche Unterlage, Wo viel Gemeinplätz' und Gemeines kommt zur Sprache.
Vergleichen Sie hiermit die neunzehnte und zwanzigste Stanze im funfzehnten Gesange:
Ich werf' umher mein Aug', und sehe
Mich um für meinen Plan nach einem Fang, Die Verse machen mir kein Kopfzerbrechen, Ich schwatze, wie mit Jemand sprechen
Ich würd' etwa beim Ritte oder Gang.
Nicht glaub' ich, dafs sich Kunst sehr offenbart In dieser schweifenden, unstäten Dichtungsart, Doch hat sie des Gesprächtons Leiechtigkeit,
Und stiehlt hinweg ein Stündchen von der Zeit.
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