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30Don Juan : Zwölfter, dreizehnter und vierzehnter Gesang (1828) Don Juan: zwölfter, dreizehnter und vierzehnter Gesang
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153 Das Eine weifs ich, von dem Knechtthum weit Ist meines Sangs Unregelmäfsigkeit,

Das Neu' ergreif' ich gern, das Sonderbare, Wie ich in mir den Improvisator gewahre.

Freilich stehen in den spätern Gesängen erst diese Aeufserungen, und sie scheinen als Entschuldigungen gelten zu sollen. Wenig- stens ist so viel sicher: in den ersten Ge- sängen spricht sich ein anderer Geist aus. Da ist mehr Geschichte, weniger Abschweife, und die Abschweife kürzer, verständlicher, vielleicht auch geistreicher. Aber eben diese ersten Gesänge erregten auch, ihres etwas leichtfertigen Inhalts wegen, in England viel Widerspruch. Und nichts reizt' unsern Byron mebr als Widerspruch daher läſst er viel. fach in den spätern Gesängen seiner gereizten Stimmung freien Lauf. Mehr noch; man stellte ihm, dem früher so hochgefeierten und drauf von Orthodoxie und finsterer Moral so tief herabgewürdigten Dichter Andere in ih- rer Taubenunschuld, in ihrer keuschen Züch- tigkeit entgegen, als Muster entgegen, z. B.