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Der Leser wird sich der in Dr. Johnson’'s Le- bensbeschreibung erzählten Anekdote erinnern. Wir wollen die Florenünische Gallerie nicht ohne ein Wort über den Wetzer verlassen. Es scheint sonderbar, dafs der Charakter jener pestrittenen Statue nicht wenigstens in der Seele dessen völlig entschieden ist, der einen Sarko- phag in dem Vorhofe der St. Paulskirche, aus- serhalb den Mauern, in Rom gesehen hat, wo die ganze Gruppe aus der Geschichte des Mar- syas, noch erträglich erhalten, zu sehen ist; und der Scythische Sklave, der das Messer wetzt, ist genau in derselben Stellung, wie dieses be- rühmte Meisterstück, aufgeführt. Der Sklave ist nicht nackend; aber es ist leichter, diese Schwierigkeit wegzuräumen, als vorauszusetzen, das Messer in der Hand der Florentiner Statue sey ein Werkzeug zum Scheeren, was es seyn muſs, wenn, wie Lanzi vermuthet, der Mann kein andrer, als der Barbier des Julius Cœsar ist. Winkelmann folgt, bey Erklärung eines
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