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ei- 1 was so durchaus Wirkliches, wie ein Heiraths- h's entwurf mit einer vergebens eine schattige Nym- am phe Genannten läſst sich vielleicht in wenigstens en- sechs Stellen seiner eignen Sonnette entdecken. V1 et- Petrarch's Liebe war nie, weder platonisch noch
poetisch; und wenn er sie in einer Stelle seiner
Werke amore veementissimo ma unico ed one-
ston nennt, so bekennt er in einem Briefe an „ einen Freund, daſs sie sündlich und verderbt
sey, daſs sie ihn gänzlich verzehre und sein
Herz überwältige*).
In diesem Falle war er jedoch vielleicht über das Schuldige seiner Wünsche unruhig; denn der Abbé de Sade selbst, der gewiſs nicht ängst- lich zart gewesen seyn würde, hätte er seine Abkunft von Petrarch so gut wie von Laura be- weisen können, vertheidigt mit gröſster Anstren- gung seine tugendhafte Grofsmutter. Was den Dichter betrifft, so haben wir weiter keine Si- cherheit für seine Unschuld, als etwa die Beharr- lichkeit in seinem Streben. Er versichert uns 1 in seinem Briefe an die Nachwelt, daſs er beym Einritt in sein vierzigstes Jahr nicht blos jede
unsittliche Handlung verabscheut, sondern auch
.*) Quella rea e perversa passione che solo tutto mioccupava e mi regnava nel cuore.*


