Teil eines Werkes 
10 und 11Ritter Herold's Pilgerfahrt : Dritter Gesang und Vierter Gesang (1822) Ritter Herold's Pilgerfahrt: Dritter Gesang
Entstehung
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jede Erinnerung und jedes Bild davon verloren habe*). Aber die Geburt seiner unehelichen Toch- ter kann erst in sein neun und dreiſsigstes Jahr verlegt werden; und entweder das Gedächtniſs, oder die Sittlichkeit müssen ihn getäuscht haben, als er diesen Fehltritt vergaſs oder desselben schuldig war**).

Der schwächste Beweis für die Reinbeit seiner Liebe ist aus der Fortdauer der Wirkungen her- geleitet worden, welche den Gegenstand seiner Leidenschaft überlebten. Der Gedanke des Herrn de la Bastie, dals Tugend allein Eindrücke machen könne, welche der Tod nicht auslösche, ist einer von denen, welchen jedermann Beyfall gibt, und die jedermann nicht wahr findet, so- bald er seine eigne Brust oder die Schilderungen

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menschlicher Gefühle zu Rathe zieht***). Solche

*) Azion disonesta sind seine Worte.

**½)«A questa confessione cosl sincera diede forse occasione una nuova caduta ch' ei fece. Tiraboschi Storia, etc. tom. V. lib. IV. par. II. pag. 492.

***) Il n'y a que la vertu seule qui soit capable

de faire des impressions que la mort n'efface

pas. M. de Bimard, Baron de la Bastie, in den Memoires de l'Académie des Inscrip-