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in den Augen gütig auf, küfste ihn, segnete ihn, und zugleich sangen die Deutschen des Zuges mit lauter Stimme:«Herr Gott, dich loben wir.“ Der Kaiser ergriff darauf des Papstes rechte Hand, führte ihn zur Kirche, empfing dort seinen Segen und kehrte zum herzoglichen Pallaste zurück*). Die Ceremonie der Ernie- drigung wurde am nächsten Tage wiederholt. Der Papst selbst las auf Friedrichs Bitte in der St. Markuskirche die Messe. Der Kaiser legte wieder seinen Kaisermantel ab, und, einen Stab in die Hand nehmend, verrichtete er den Dienst des Stabträgers, trieb die Laien vom Chore und ging vor dem Ohberpriester her zum Altare. Nach Ablesung des Evangeliums predigte Ale- xander vor dem Volke. Der Kaiser stellte sich nahe vor der Kanzel in dem Aufzuge eines Zu- hörers; und der Papat, gerührt über diesen Beweis seiner Aufmerksamkeit, denn er wuſste, dafs Friedrich kein Wort von dem, was er
*) A. a. O. Seite 231.
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