wen-
s an-
1177. drich
Insel n fol- gleitet Lom- Lande es Pa-
n den
Gegenpäpsten und ihren schismatischen Anhän- gern. Unmittelbar darauf lieſs der Doge unter einem groſsen Geſolge von Geistlichen und Laien die Galeeren ans Ufer kommen, und Friedrich aufwartend, ruderte er ihn in unge- meiner Pracht von dem Lido nach der Haupt- stadt. Der Kaiser stieg bei dem Damm der Piazetta aus der Galeere. Der Doge, der Pa- triarch, seine Bischöffe, die Geistlichkeit und das Volk von Venedig schritten mit ihren Kreu zen und Fahnen in feierlichem Aufzuge vor ihm her nach der St. Markuskirche. Alexander saſs vor dem Vorhofe des Säulenganges, umringt von
seinen Bischöffen und Cardinälen, von dem Pa-
triarchen von Aquileja, von den Erzbischöſffen und Bischöffen der Lombardei, alle im Staate und in ihre Kirchengewänder gekleidet. Frie- drich nahte—«von dem heiligen Geiste er- griffen, den Allmächtigen in der Person Alexan- ders verehrend, seiner kaiserlichen Würde sich entäuſsernd, seinen Mantel von sich werfend, streckte er sich, so lang wie er war, dem Pap- ste zu Füſsen. Alexander hob ihn mit Thränen 25. L


