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Traktat von dem Dogen Marino Fa- lienro, ds einen lten Chironik.
«Als der Dienstag der Jagd angebrochen war, ward die Jagd wie gewöhnlich gehalten. Und nachdem dieses geschehen, begab sich der Doge in den Pallast in einem der Sàâle daselbst, und hielt mit den Damen ein Fest, wo man ianzte bis zum ersten Glockenschlag, dann aber folgte eine Collation, wie sie der Doge oft zu halten pflegte, wenn die Dogaressa zugegen war, Und dann ging jeder nach seiner Heimath. Bey diesem Feste, scheint es, beging Herr Michele Steno, ein sehr junger und armer, aber kühner und verschlagener Adelicher, welcher in ein gewisses Hoffräulein der Dogaressa verliebt war, als er auf dem Zimmer der Damen war, etwas Unschickliches, so dafs der Doge anbeſahl, ihn aus dem Gemach zu werfen. Und so trieben auch die Wachen des Doxge ihn aus jenem Ge-
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mach. Aber Herr Michele glaubte, dals ihm


