XII ein Mann, welcher gewohnt war zu befehlen, und der in den wichtigsten Aemtern gedient und geherrscht hatte, in einem noch ungebän- digten Zeitalter, eine unbestrafte Beleidigung, die gröſseste, die einem Manne geschehen kann, sey er Prinz oder Bauer, mit heftigem Unwillen empfand. Faliero's Alter thut dagegen nichts,
vielmehr bekräftigt es dies nur noch; denn;
Des jungen Mannes Zorn gleicht Stroh in Feuers Cluth,
Dem rothgeglühten Stahl des ältern Mannes Wuth, 2
Die Jugend spendet und vergibt Beleid'gung schnell,
Langsam in beyden ist das Alter.“»
Laugier's Bemerkungen sind philosophischer. Er sagt: Dies war das schimpfliche Ende ei- nes Mannes, welchen Geburt, Alter und Cha- rakter von Leidenschaften, welche groſse Ver-
brechen erzeugen, hätten entfernt halten sol-
digu dadt nigt hafte daſs liche daſs scha
ente
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