Teil eines Werkes 
7/8 (1822) Der Doge von Venedig / von George Gordon Byron ; übersetzt von Theodor Hell ;; Erste Abtheilung und Zweyte Abtheilung
Entstehung
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XIII

len. Seine Talente, lang geübt in den wich-

tigsten Anstellungen, seine Fähigkeiten, erprobt

in Befehlsbaberstellen und bey Gesandtschaften, /

hatten ihm das Vertrauen und die Achtung

seiner Mitbürger erworben, und alles vereinte

sich, um ihn an die Spitze der Republik zu

stellen. Erhoben zu einer Stufe, auf der sich

sein Leben glorreich würde geendet haben, 72 flöſste die Nachempfindung einer kleinen Belei- digung seinem Ilerzen ein solches Gift ein, dafs ds dadurch seine frühern Eigenschaften verunrei- nigt wurden, und er zu dem Ende der Laster- ung haften hingeführt ward. Ein ernstes Beyspiel, dafs es kein Alter gebe, in welchem mensch- liche Klugheit sich für sicher halten dürfe, und dafs in dem menschlichen Herzen stets Leiden- her. schaften zurückbleiben, die fähig sind, ihn zu ei- entehren, wenn er nicht äber sich selbst wacht. ha- Wo fand Dr. Moore, daſs Marino Faliero Ver- um sein Leben gebettelt habe? Ich habe in

allen Chronikenschreibern nachgesucht, und