IX
leidigung, durch die Worte welche Michael
„
Steno an den herzoglichen Stuhl schrieb, und
durch das unangemessene und gelinde Urtheil der Vierzig, gegen den Beleidiger, welcher einer
ihrer drey Vorsitzenden war, gelegen zu haben.
ut⸗ Die Aufmerksamkeiten Steno's selbst, mochten
gt sich wohl nur auf eine Hofdame der Gewahlin
des Dogen und nicht auf die Dogaressa selbst
beziehen, denn gegen den Rul dieser Fürstin
8 nt findet man nicht die geringsten Ausstellungen,
ng während sie stets ihrer Schönheit wegen geprie- ro 4 sen, und ihrer Tugend wegen ausgezeichnet
ch wird. Auch finde ich nirgends die Versiche-
ae- rung(Sandi's Wink mülste denn eine solche hh, seyn), daſs den Dogen Eifersucht auf sein Weib n- angetrieben habe, vielmehr geschah es aus Ach- er— tung für sie und für seine eigene
b- seine ehemaligen Dienste, und
ur Würde Gewähr leisteten.
ze- So viel ich weiſs, hat man in Englaud frü-
her auf diese geschichtlichen Thatsachen nicht


