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ſie wendete ſich nicht ab; aber in ihrem Auge leuchtete der helle Glanz des Jubels auf, und rief den Mund zu einem reinen, verklärten Lächeln wach, das in den verblaßten Wangen ſich ſchmiegſam verlor.
„Rebellin gegen den gewaltigen Herrn werden Sie, Irene, nicht ſein; nicht um dieſen Preis eigenſin⸗ nig die Reſignation des Alters wählen, bevor die Le⸗ benskraft, die Herzenskraft erloſchen iſt,“ fuhr er immer erregter fort.„Sie werden nicht ſterben wollen, bevor ſie gelebt, nicht der Erſtarrung des Alters verfallen, nachdem Sie ſich kaum den Spielen der Kindheit ent⸗ rungen haben! Sie werden nicht murren, wenn ſich das Schickſal ihres jungen, glühenden Herzens erfüllt, Ihre
reiche Natur wird der Liebe, dem Glücke den Schimmer der Verklärung verleihen. Sie werden mich für das Le⸗ ben, für den Frieden vielleicht wiedergewinnen, wenn Sie mir ſagen: Du haſt mein Herz erworben und ich habe es Dir frendig zu eigen gegeben!“
„Gehen Sie mit, Herr von Barthelmy?“ fragte die gähnende Stimme des Prinzen in der Thüre,„es iſt ſpät geworden und Schlafenszeit. Gute Nacht, Fräu⸗ lein Irene; zerbrechen Sie ihr Köpfchen nicht durch ma⸗ thematiſche Berechnungen, und trüben Sie Ihre ſchö⸗ nen Augen nicht durch allzu ſcharfes Schauen.— Be⸗ gleiten Sie mich, meine Herren?“


