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ſagte Gregor, von der Temperatur der Unterhaltung fröſtelnd,„wollen Sie denn Ihre Fähigkeiten, Ihren Einfluß auf mich heute nur dazu verwenden, um mich zu verſcheuchen, zu entfremden?“
Irene ſchwieg; ſie wußte nichts zu ſagen; ſie fühlte ihr Herz wie unter einer Blütenlaſt gedrückt, ihre Verſtimmung wie Nebel zerrinnen. Ihr Augenlied zitterte unter ſeinem Blicke und ihre Hand zuckte wohl, zog ſich aber nicht zurück, als er ſie faßte und t ſagte:
„Da bin ich ſchon wieder! Schicken Sie mich fort?“—
„Könnte ich es doch!“ ſagte Irene mit einem ſo natürlich wahren Ausdrucke von Selbſtanklage und Kummer, daß Gregor durch das nur loſe verſchleierte Geſtändniß eines ihm gegenüber ohnmächtig gewordenen Willens ſich nicht nur verſöhnt, ſondern auch zu einer raſchen Benutzung und Ergreifung des gewonnenen Vortheils getrieben fühlte.
„Wie ſchön Sie ſind,“ ſagte er, den Blick auf ſie
richtend,„wie ſo ganz ein rechtes Kind des Himmels
und der Erde.“
Wie im Traume ſtand ſie vor ihm und hörte im eigenen Herzen das Echo ſeiner Worte. Sie ſchlug die Augen nicht nieder, ſie weinte nicht, ſie erröthete nicht,


