—
—
—
239
Leiſe hatte Irene ihre Hand aus der Gregor's ge⸗ löſt und dankte nun dem Prinzen auſ ſeine Abſchieds⸗
worte.
Gregor ſen heiter und angeregt zu dem Prin⸗ zen, von dem er ſich verabſchiedete. Noch einmal begeg⸗ nete er in dringender Mahnung Jrenen's Blicke, als er ſie verließ.
„Gute Nacht, Papa!“ ſagte vieſt wie im Traume und verſchwand durch die Seitenthüre, die auf kürzerem Wege zu ihren Räumen führte. Sie erreichte dieſe; die Fenſter ſtanden weit geöffnet, der Brunnen rauſchte ſein altes Nachtlied. Sie ſtand hülf⸗ und rathlos. Sie hob ihre Hand, in der noch die kühle Temperatur der ſeinen nachwirkte, an ihre Stirne, an ihren Mund, als ver⸗ lange ſie eine Beglaubigung des kaum Erlebten. Sie wollte das Fenſter ſchließen, mechaniſch die Vorrichtung zum Schlafengehen treffen, aber ihre Gedanken, ihr Wille waren in offener Empörung.
Ende des zweiten Bandes.


