Teil eines Werkes 
2. Theil (1826)
Entstehung
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eil,

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um einen abgebrochenen Erlenſtamm geſchlungen, feſ⸗ ſelte ihn an das Ufer.

Irene löſte mit kräftiger Hand den ungefügigen Strick, ſprang in das ſchlanke Boot, das unter ihren Füßen ſich wiegte, ergriff das leichte Ruder und lenkte durch einige geſchickte Schläge hinaus in die offenen Gewäſſer.

Wie oft hatte ſie mit Paul ſolche kleine Waſſer⸗ fahrten gemacht, wie war ſie eifrig und beharrlich ge⸗ weſen, ihm die Vortheile des Ruderns abzulernen, wie hatte ſie ihn geneckt und geängſtigt, wenn ſie allein in den Kahn ſprang und vom Lande ſtieß, in einer Zeit, wo es ihm noch nicht räthlich dünkte, ihr allein das Ru⸗ der anzuvertrauen; wie hatte er ſie überraſcht mit dem Geſchenk des leichtgebauten wohlverpichten Nachens, mit den ihren Kräften angemeſſenen Rudern! Nun ſtellten ſie Wettfahrten an; das größere Boot, das jetzt halb voll Waſſer, ſich unter die breiten Blätter der Klette zu verſtecken ſchien, war ſein Admiralſchiff; das Kleine ihre Dogareſſagondel. Es war ein harmlo⸗ ſes, fröhliches Spiel, welches damals auſ den Flu⸗ then der Drachenteiche getrieben wurde, auf denſelben Fluthen, welche eine traurige Sage überſchwebte.

Wie lebt, wie glänzt heute Alles! Sie lenkte ein nach einer geräumigen Bucht, die Kinder der Zeit. I.