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mit Vergnügen die Gelegenheit ergriffen, der Studir⸗ ſtube zu entfliehen, um mit ſich und ihren Gedanken ungeſtört zu ſein. Kaum war ſie unter den in Stein gehauenen Schwertern, die ſich über der Wölbung der Parkthüre kreuzten, herausgetreten, als ſie von Weitem den Prinzen und Gregor gewahrte, die in ununterbroche⸗ nem Geſpräche dem abwärts führenden Hauptweg folg⸗ ten. Ihres letzten peinlichen Zuſammenſeins mit Herrn von Barthelmy eingedenk, wich ſie ſcheu zur Seite und ſchlug einen Nebenpfad ein, der ſie auf kürzere, wenn
auch weniger bequeme Weiſe zum Ziele führen mußte.
Eilig ſchritt ſie hinab, an dem Rande der Baſſins hin, an den Buchsbaumkränzen der Rondelle vorbei, durch die verwilderten Jasmin⸗ und Roſenkolonien, bis die Vorpoſten des Waldes durch die dichter zuſammen⸗ tretenden Stämme abgelöſt wurden und durch ihre Co⸗ lonnen den Rennbach brechen ließen, der in haſtigem Laufe den Drachenteichen zueilte.
Irene folgte demſelben und war bald am Ziele. Die Drachenteiche, zur Hälfte im Schooße des Wal⸗ des ruhend,— an der freien Seite von niedrigen Wei⸗ den, die ihr geſchorenes Haupt im zitternden Spiegel zeigten, und der Geiſenberger Trift begrenzt, lagen dicht vor ihr. Seitwärts, in einer ſchmalen Bucht, ſchaukelte der kleine, wohlgezimmerte Kahn; ein Seil,


