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in den Walh ſich gedrängt hatte. Vorſichtig mit der jetzt ergriffenen Stange das Waſſer meſſend, trieb ſie näher, bis die weißen Blüthen des Hahnenfußes zwi⸗ ſchen den ſchildförmigen Blättern ihr etreichbar wurden. Tief hinab in das Waſſer griff ihre behutſame Hand, um die verborgenen Pflanzenglieder nicht zu verletzen. Es gelang;— mehrere ſchöne Exemplare wanderten aus dem hellen Element in die dunkle Botaniſirbüchſe; dann wendett ſie um und trieb denſelben Weg wieder zurück. Doch eilte es nicht mit der Rüctkehr; ſie führte das Ruder nur faumſelig, ſie kam immer noch bald genug wieder in die ernſte Beſchäftigung hinein.
„Hier muß das große Echo fein,“ érinnerte ſie ſich, als ſie der Geifenburg zuſteuerte und noch einige Klaf⸗ tern vom Ufer entfernt war. n
„Guten Morgen,“ rief ſie mit lauter Stimme.
„Guten Morgen,“— ſchallte es vernehmlich zu⸗ rück, einmal, dann noch einmal.—
„Was iſt das?“ fragte ſich Irene etwas ver⸗ wundert,„das Echo hat Fortſchritte gemacht,— die örtlichen Bedingungen ſind dieſelben geblieben und doch wirft es die Schallwellen jetzt zweimal zurück,—
früher fand immer nur eine Wiederholung ſtatt.“ „Echo, biſt Du allein?“ fragte Irene langſam und laut.— Stille einen Augenblick, dann erſt ein


